Daten sind der Rohstoff unserer Zeit. Auch in der Coronakrise zeigt sich ihre Bedeutung, denn die Kurse der Tech-Unternehmen Google, Apple, Amazon und Facebook steigen weiter, während die Weltwirtschaft schwächelt. Diese Unternehmen handeln mit Daten, die sie unter anderem aus E-Mails von Kunden beziehen. Google bietet sogar mit Gmail ein kostenloses Programm hierfür an, dessen Sinn es für den Konzern ist, die Daten der Kunden einzusammeln.

Sollte man auf kostenlose E-Mails verzichten?

Experten raten schon länger dazu. Es gibt für E-Mails Programme etwa von Securemail, die eine sehr geringe Gebühr kosten, mit denen der Kunde aber spurlos im Internet unterwegs ist. Securemail leitet hierfür die E-Mails verschlüsselt über das Tor-Netzwerk weiter. Die Nutzer können sich darauf verlassen, dass niemand ihre E-Mails mitliest. Zwar gibt es auch Menschen, denen die Datensammelwut der großen Konzerne egal ist. Doch das grenzt an Fahrlässigkeit. Daher sorgen sich noch mehr Menschen darum, dass mit ihren Daten Missbrauch getrieben wird. Dass diese Befürchtung mit einigem Recht besteht, bestätigt unter anderem Amnesty International. Die renommierte Organisation ließ 2019 die Studie „Surveillance Giants“ (Überwachungsgiganten) durchführen, die den Umgang mit Daten bei Google und Facebook untersuchte. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die Geschäftsmodelle beider Konzerne auf flächendeckender Überwachung basieren. Dafür bieten sie ihren Nutzern jede Menge kostenloser Leistungen an. Bei Google fallen vor allem die kostenlosen E-Mails auf. Dies sei für die Nutzer, so die Experten von Amnesty International, ein geradezu faustischer Pakt: Die Kunden verkaufen für kostenlose E-Mails und weitere kostenlose Leistungen ihre Datenintegrität.

Verlust der Privatheit durch kostenlose E-Mails

Amnesty International konstatiert, dass der Datenzugriff auf die Inhalte kostenloser E-Mails und das Ausspähen von Nutzerprofilen durch Facebook an Menschenrechtsverletzungen grenzen. Die Nutzer hätten keinerlei Recht auf Privatheit mehr. Dies habe mehrere Folgeeffekte, die zu ernsten Risiken für den Schutz vor Diskriminierung und für die Meinungsfreiheit führen. Eine brandneue Studie von norwegischen Verbraucherschützern belegt, dass solche Daten auch illegal verkauft werden, so etwa von den Betreibern der Dating-App Tinder. Die Datenkraken machen indes mit der Verwertung der Daten unter anderem aus E-Mails riesige Gewinne, was ein sehr ärgerlicher Fakt ist. Ihnen spielt dabei in die Hände, dass sie im Netz mangels staatlicher Barrieren sehr schnell eine Monopolstellung aufbauen konnten.

Alternativen zu den Datenkraken

Es gibt schon längst Alternativen. Neben der Nutzung von verschlüsselten Messengerdiensten können Menschen auch die gute alte E-Mail weiter nutzen – wenn sie sich für einen seriösen Anbieter wie Securemail entscheiden. Sie folgen damit ihrem Bedürfnis, die per E-Mail versendeten privaten Informationen auch ganz privat zu halten. Allerdings gibt es eine noch größere Zahl an Personen, die einfach zu bequem für den Wechsel zu wirklich sicheren E-Mail sind. Sie nutzen die gängigen kommerziellen Systeme aus drei wichtigen Gründen weiter:

  • #1 Das Problem des wahrscheinlichen Datenmissbrauchs schwelt in den Köpfen der Mehrheit von uns eher latent im Untergrund. Es löst zwar Unbehagen, doch keine wirklich ernsten Bedenken aus.
  • #2 Die Datenkraken Google, Facebook & Co. machen es uns viel zu leicht. Alles bei ihnen funktioniert bequem und noch dazu kostenlos.
  • #3 Die lächerlich geringen Gebühren für sichere E-Mails (etwa bei Securemail) sind einigen Menschen dennoch zu hoch. Geiz ist und bleibt geil.

Dabei sollte es uns zu denken geben, dass sich auch Verbraucherzentralen und die Stiftung Warentest immer wieder mit dem Thema beschäftigen. Die Meinung ihrer Experten ist inzwischen einhellig: Finger weg von kostenlosen E-Mails!

Wie sollten wir nach Meinung der Fachleute surfen?

Abgesehen von den E-Mails ist auch der verwendete Browser für unsere Spuren im Netz verantwortlich. Die Experten empfehlen durchweg den Tor-Browser, der zum Tor-Netzwerk gehört. Diese Lösung wendet auch Securemail an. Hier ist die Anonymität wirklich gegeben. Securemail schickt die E-Mails der Nutzer über das Tor-Netzwerk. Zusätzlich kann sich jedermann einen Tor-Browser installieren. Die technische Grundlage ist Mozilla Firefox. Mit Tor entgehen Nutzer jeglichem Missbrauch ihrer Daten durch kommerzielle Dienste, dem Abreifen durch Behörden und zusätzlich Spam-, Phishing- und Trojanerangriffen.

Anonymes Surfen im Netz

Suchmaschinen sammeln Daten zu jeder Suchanfrage und zu jedem Besuch einer Webseite. Diese Daten nutzen sie, um an die ermittelte IP-Adresse Werbung auszuspielen. Wozu die Daten sonst noch gut sind, wissen wir nicht genau, aber auch diese Durchleuchtung unseres Nutzungsverhalten kann uns nicht gefallen. Die Spitze bei der Suchmaschinennutzung hält unangefochten Google, in Europa und Nordamerika liegt der Anteil des Giganten bei 80 bis 90 Prozent. Es gibt aber auch hierzu Alternativen. Die niederländische Suchmaschine Startpage etwa setzt auf Google auf. Dadurch entstehen weitgehend identische Suchergebnisse. Doch im Gegenteil zu Google gibt Startpage die IP-Adresse des Nutzers nicht weiter. Dieser kann sogar explizit anonym surfen, indem er „anonyme Suche“ anklickt. Es ist eine Überlegung wert, auf so eine Suchmaschine umzuschwenken. In Deutschland gibt es die genauso funktionierende Suchmaschine Metager.de, die ohne eigenen Algorithmus auskommt, weil sie sich verschiedener Quellen bedient, die sie transparent ausweist. Die Quellen sind unter anderem sehr oft Yahoo und Medien-Webseiten. Auch bei Metager.de ist eine anonyme Suche möglich. Eine relativ bekannte US-Alternative ist Duckduckgo, die wiederum keinen Nutzer verfolgt, keine Daten sammelt, verschiedene Quellen für die Suchergebnisse nutzt und außerdem einen eigenen Web-Crawler betreibt. Einzig das anonyme Öffnen einer Webseite bietet Duckduckgo im Gegensatz zu anderen Alternativprogrammen nicht an. Ecosia ist eine auf den Ergebnissen von Bing basierende deutsche Suchmaschine. Sie schützt ihre Nutzer, ist aber natürlich auch kommerziell tätig. Einen Teil der Erlöse spendet Esosio für das Pflanzen von Bäumen. Nach Angaben der Betreiber lässt sich nach durchschnittlich 45 Anfragen ein neuer Baum pflanzen, 100 Millionen sollen es schon sein.

Welche Rolle spielen E-Mails heute eigentlich noch?

Sie gelten nach wie vor als unverzichtbar. Gerade umfangreichere Informationen mit weiterführenden Links und Anhängen lassen sich am besten per E-Mail kommunizieren. Es ist daher extrem wichtig, bei E-Mails die eigene Privatsphäre zu schützen. Aus diesem Grund bietet Securemail den Versand und Empfang von E-Mails auf höchstem Sicherheitsniveau an. Wie einige weitere Anbieter dieser Art verlangt Securemail hierfür eine minimale Gebühr pro Monat (die typische „Tasse Kaffee“) und gewährleisten im Gegenzug, dass die Kunden wirklich anonym im Netz unterwegs sind und nicht sensibelste und höchst private Informationen an einen der Datenkraken ausliefern müssen. Das Angebot von Securemail stößt auf großen Zuspruch, was aus mehreren Gründen nicht verwundert:

  • Das Bedürfnis, sichere E-Mails zu verschicken, ist in den letzten Jahren (spätestens seit dem NSA-Skandal im Jahr 2013) extrem gewachsen.
  • Die Weiterleitung der E-Mails via Tor-Netzwerk löst in der Community Begeisterung aus. Tor wurde vielfach für sein Engagement ausgezeichnet, große staatliche Stellen und renommierte Forschungseinrichtungen unterstützen das Netzwerk. Entstanden ist es an der Universität Cambridge.
  • Die Kosten bei Securemail sind sehr gering. Sie sollten uns den Schutz unserer Privatsphäre wert sein.

Fakt ist zudem, dass wir auf E-Mails nicht verzichten können. Es gibt zwar Personen, denen Messengernachrichten genügen, doch diese Personen haben möglicherweise nicht allzu viel mitzuteilen. Wenn es um Links und Anhänge, aber auch um die zeitversetzte und damit wirklich unabhängige Kommunikation geht, ist die E-Mail unschlagbar. Jemand muss sie wieder sicher machen. Dieser Aufgabe hat sich Securemail mit viel Einsatz und großem Know-how angenommen.

Fazit: Alternativen zu den Datenkraken gibt es

Schon fundamentale Anwendungen wie der verwendete Browser, die Suchmaschine und das E-Mail-Programm können dazu dienen, uns gläsern zu machen – doch wir können uns auch dagegen wehren. Darüber sollten wir alle nachdenken. Es ist gut, dass es Anbieter wie Securemail gibt, die uns den Alltag deutlich erleichtern und uns wieder ruhig schlafen lassen. Wir haben das Thema an dieser Stelle übrigens nur angerissen. Auch unsere Kartensuche via Google Maps sollten wir überdenken, hierzu gibt es ebenfalls Alternativen. Wenn wir mit dem sicheren Mailversand bei Securemail beginnen, haben wir schon einen großen und wichtigen Schritt getan.

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