Nicht optimal verschlüsselte Emails können jederzeit durch Dritte abgefangen, umgeleitet oder auch manipuliert werden. Wer sicher gehen möchte, dass seine digitale Post nur durch den von ihm bestimmten Empfänger gelesen wird, sollte sich seine Emails durch ein Verschlüsselungssystem wie das einer securemail sichern lassen. Eine derart verschlüsselte securemail kann garantiert nur vom Empfänger geöffnet und gelesen werden. Dies ist für viele Unternehmen gerade in Zeiten des verschärften Datenschutzes ein wesentlicher Vorteil einer securemail. Denn Kundendaten oder per Mail übersendete Unterlagen von Bewerbern sowie sensible Daten von Geschäftspartnern müssen schon vom Gesetzgeber her vor Missbrauch Dritter bestmöglich geschützt werden. Wer dem nicht in ausreichender Weise nachkommt, riskiert als Geschäftsführer hohe Geldstrafen und persönliche Haftung.

Die europäische Datenschutz-Grundverordnung sieht vor, dass der Schutz personenbezogener Daten auch bei der digitalen Datenübermittlung in jedem Fall gewährleistet sein muss. Bei einer securemail können sich Sender und Empfänger elektronischer Datenübermittlung sicher sein, dass sie diesen Pflichten in maximalem Umfang nachkommen und sich über Sicherheit im Email-Verkehr keine Sorgen mehr machen müssen.

Securemails schützen Großunternehmen vor Industriespionage

Verschlüsselte Emails sind nicht nur auf dem Weg zwischen Sender und Empfänger sicher davor geschützt, gelesen zu werden. Generell ist auch zusätzlich der Inhalt als solches geschützt, so dass selbst Personen, die an die Email gelangen, diese nicht öffnen und lesen können. Nur dazu berechtigte Personen können die so verschlüsselte securemail öffnen. So sind Geschäftsgeheimnisse und Entwürfe neuer, innovativer Ideen durch eine securemail optimal und sicher verwahrt und können auf diesem Weg nicht nach draußen gelangen.

In Zeiten von Covid-19 stellt auch das Homeoffice eine Gefahrenquelle dar

Seit dem weltweiten Ausbruch von Covid-19 befinden sich immer noch täglich viele Mitarbeiter im Homeoffice. Manch ein Unternehmen sieht hierin sogar etliche Vorteile und möchte seinen Homeoffice-Mitarbeitern auch weiterhin die Möglichkeit geben, mehrmals pro Woche im Homeoffice arbeiten zu können. Statistisch gesehen ist es zudem nicht unwahrscheinlich, dass entweder eine zweite Welle oder auch der Ausbruch eines neuen Virus erneut für einen Shutdown sorgen könnte. Spätestens dann werden wieder vermehrt Menschen ihre Arbeit im Homeoffice wahrnehmen. Hier kommt es natürlich ebenso zu zahlreichem Email-Verkehr, was Kriminellen einen neuen Raum für Hackerangriffe jeder Art bietet. Oftmals kommt es im Homeoffice zum regen Email-Austausch mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten, so dass gleich mehrere Personen und Bereiche von einer bestehenden Sicherheitslücke im Emailverkehr betroffen sein können. Wenn dann Hacker Nachrichten abfangen, manipulieren oder auch Trojaner oder schädliche Malware installieren, sind ebenfalls viele Bereiche des Unternehmens betroffen, was mitunter schwerwiegende und vor allem teure Folgen nach sich ziehen kann. Auch hier ist eine sichere securemail die ideale Lösung, um elektronische Datenübermittlungen reibungslos und sicher zu gestalten. Denn mit einer verschlüsselungs- und zusätzlich signaturabhängigen Technik lassen sich diese Fallstricke sicher umgehen und machen sowohl das Homeoffice als auch firmeninternen Email-Verkehr sicherer als je zuvor.

Die doppelte Verschlüsselung sorgt für doppelte Sicherheit

Es gibt in der Regel zwei wesentliche Punkte bei der sicheren Verschlüsselung der Emails. Das eine ist, wie oben erwähnt, die sogenannte Transportverschlüsselung, die für die Sicherheit der securemail auf dem Weg vom Sender zum Empfänger sorgt. Denn bereits auf diesem Weg passiert jede Mail unzählige fremde Server, was das Abfangen einer unverschlüsselten Mail fast schon zum Kinderspiel werden lässt. Im Rahmen einer sicheren Transportverschlüsselung können die Wegstrecken zwischen den Kommunikationspartnern ebenfalls gesichert werden. Doch an bestimmten Knotenpunkten auf dem Weg zum Empfänger ist die Email weiterhin nicht gesichert, was sich immer wieder unzählige Betrüger zunutze machen. Dann kann die Email unter anderem genau an diesen Punkten abgefangen werden.

Bei der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung jedoch werden nicht einzelne Transportabschnitte innerhalb des Versandweges versschlüsselt, sondern die jeweilige Email als solches ist gesichert, so dass tatsächlich nur Sender und Empfänger einer securemail diese sicher lesen können, da nur diese Personen dazu mit dem dazugehörigen Schlüssel befähigt sind.

Potentielle Hacker oder auch am Weiterleitungsprozess beteiligte Email-Anbieter sind so nicht mehr in der Lage, eine securemail abzufangen, zu lesen oder gar manipulativ zu bearbeiten.

Während eine reine Transportverschlüsselung streckenweise für Sicherheit garantiert, ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eine Möglichkeit, die gesamte Email-Kommunikation sicherer zu gestalten.

Auch bei den Verschlüsselungsverfahren gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten

Es kann grundsätzlich zwischen zwei unterschiedlichen Verschlüsselungsverfahren gewählt werden. Damit es zum sicheren Austausch einer securemail kommen kann, müssen zwischen Sender und Empfänger sogenannte „Schlüssel“ getauscht werden. Je nachdem, wieviel und welche Art von Schlüsseln erzeugt und weitergegeben werden, handelt es sich dabei entweder um ein symmetrisches oder asymmetrisches Verfahren.

Beim symmetrischen Verfahren benutzen Sender und Empfänger denselben Schlüssel, um die Email zu verschlüsseln bzw. zu öffnen.

Bei nur wenigen Beteiligten ist eine solche Verschlüsselung von großem Vorteil, da selbst größere Datenmengen rasch verschlüsselt und geöffnet werden können. Der jeweilige Schlüssel muss lediglich vorab ausgetauscht werden.

Für die sichere Verschlüsselung von Emails generell ist jedoch die asymmetrische Verschlüsselung besser geeignet, da hier ein jeder Mail vorausgehender Schlüsselaustausch nicht umsetzbar ist.

Für ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren werden ein privater und ein öffentlicher Schlüssel benötigt. Der private Schlüssel dient hier lediglich dem Eigentümer und kann von keiner anderen Person eingesetzt werden. Der öffentliche Schlüssel ist hingegen mehreren Personen zugänglich, die als Kommunikationspartner in Frage kommen. Der Sender einer so verschlüsselten securemail verschließt die Email mit dem öffentlichen Schlüssel. Nur der Empfänger kann anschließend mit seinem privaten Schlüssel diese Email aufschließen und lesen.

Die digitale Unterschrift sichert die Integrität einer Email

Die sich aus der gesendeten Email ergebende Prüfsumme kann dem Empfänger durch den Sender als Anhang der securemail beigefügt und ebenfalls in verschlüsselter Form zugesandt werden.

Nachdem der Empfänger die Prüfsumme entschlüsselt hat, überprüft er diese mit der zuvor selbst errechneten Prüfsumme. Wenn diese beiden Prüfsummen übereinstimmen, kann er sicher sein, dass diese Email tatsächlich so vom Absender stammt und weder manipuliert noch gefälscht wurde. Diese Form der verschlüsselten Email-Signatur ist mit einem Fingerabdruck oder einer versiegelten Unterschrift (in moderner Form)vergleichbar, die unverkennbar dem Sender der Email zugeordnet werden und so zur sicheren Identifikation einer securemail herangezogen werden kann.

Sogar gegen Pishing-Mails bieten Securemails mehr Sicherheit rund um den Datenaustausch

Auch im privaten Bereich kommt es immer wieder zum Austausch von Daten, die nicht für die Augen Dritter gedacht sind. So könnten Arztrechnungen, Kontoinformationen, Passwortänderungen und weitere private Inhalte durch Unbefugte abgefangen und eingesehen werden. Auch sogenannte Pishing-Mails, deren vermeintliche Echtheit oftmals nicht angezweifelt wird, stellen zunehmend eine Gefahr für Privat- und Geschäftspersonen dar.

Nicht immer werden dabei sensible Daten offen abgefragt. Manchmal gelangt auf diesem Weg auch ein Trojaner oder infizierte Schadstoff-Software auf den eigenen Rechner, nachdem der infizierte Email-Anhang geöffnet wurde. Täuschend echt aussehende Fake-Mails, die angeblich von Amazon, Vodafone oder Payback stammen, verleiten ahnungslose Privatpersonen zum Öffnen des Anhangs und oftmals zum Preisgeben des sicher geglaubten Passwortes.

In vielen Fällen hilft dann auch kein noch so guter Virenscanner, denn dieser kann zwar eventuell Schadware erkennen, hindert aber niemanden daran, seine Passwörter im Anhang der Email einzutragen.

Mit einem verschlüsselten Securemail-System dagegen sowie weiteren Filterungen schädlicher Inhalte und Objekte können solche Nachrichten vorab abgefangen werden. Mit einem geeigneten Sicherheitssystem können schädliche Anhänge desinfiziert, betrügerische Links entlarvt und unerwünschte Emails blockiert werden.

Das Thema Email-Sicherheit und securemail ist ein mittlerweile recht komplexes Thema. Je schneller die digitale, weltweite Vernetzung wächst, desto schneller werden auch Sicherheitslücken erkennbar, die von Betrügern missbraucht werden können. Wer dem zuvorkommen möchte, sollte diese Sicherheitslücken stets rechtzeitig erkennen und schließen. Mit securemail sind Sie auf jeden Fall immer auf der richtigen Seite.

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